
Praktische Apps am Berg
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GPS-Gerät, Wetterkarte und Co. passen heutzutage bequem in jede Hosentasche. Im heutigen Berg-Know-How stellen wir euch einige praktische Handy-Apps für den nächsten Ausflug in die Berge vor.
Die richtige Wetter-Prognose
Der Blick in den Wetterbericht ist die Basis jeder Tourenplanung. Die App „meteoblue" (Android | iOS) bietet euch dafür detaillierte Prognosen und Wetterkarten. Besonders praktisch: Zu jeder Vorhersage wird eine „Treffsicherheit“ in Balkenform angegeben. Diese zeigt, wie einig sich unterschiedliche Wettermodelle sind – und damit, wie sehr man sich auf die Prognose verlassen kann.
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Orientierung in den Bergen
All jene, die unterwegs mehr über die umliegende Bergwelt erfahren möchten, werden mit „PeakFinder“ (Android | iOS) ihre Freude haben. Die App erzeugt ein 360°-Panorama, auf dem die angrenzenden Berge und ihre Höhen angezeigt werden. Dabei greift sie auf ein integriertes Höhenmodell zurück, das auch ohne Internetverbindung funktioniert. Anders als die oben genannten Apps ist „PeakFinder“ kostenpflichtig und kann für rund 5 Euro erworben werden.

Im Fall der Fälle: Notruf per App
Mit „SOS EU ALP“ (Android | iOS) könnt ihr per Knopfdruck einen Notfall melden. Dabei wird über GPS euer Standort bestimmt und zusammen mit den Personendaten an die zuständige Leitstelle übermittelt. Danach wird eine Sprachverbindung aufgebaut. Aktuell werden die Regionen Tirol, Südtirol und Bayern unterstützt. Außerhalb wird nur eine Sprachverbindung mit der zuständigen Leitstelle aufgebaut – die Standort- und Personendaten werden nicht geschickt!

Gipfelbuch und Notfallverständigung
der Tourenverlauf dokumentiert (sowohl durch händische Check-ins als auch durch automatische Kontrollpunkte, die die App aufzeichnet),
ein geplanter Rückkehr-Zeitpunkt definiert und
ein Notfallkontakt ausgewählt.
Wird die App zur geplanten Rückkehrzeit nicht deaktiviert, bekommt euer Notfallkontakt eine Nachricht mit den gesammelten Daten, die er an die Bergrettung weitergeben kann. Dank des Tourenverlaufs wissen die Rettungskräfte dann, in welchem Gebiet sie suchen müssen.
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Praxistipp
Apps sind sehr hilfreich, können aber schnell den Akku leeren. Selbst im Flugmodus besteht bei aktiviertem GPS die Gefahr, dass die Akkulaufzeit deutlich verkürzt wird. Bei längeren Touren empfiehlt sich daher eine Powerbank, um immer genügend Reserven zu haben. Generell gilt: Nicht blind in die Sicherheitsfunktion von Apps vertrauen, sondern Augen und Ohren am Berg immer offen halten. Und nie auf eine ausführliche Tourenplanung vergessen.

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