Berliner Höhenweg: In 8 Etappen durch die Zillertaler Alpen

Tourentipps
2 Min.
27.02.2026

Foto: Martin Schachenhofer

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Hochalpin, steil und ausgesetzt: Der Berliner Höhenweg, mitunter auch Zillertaler Runde oder Zillertaler Höhenweg genannt, lässt die Herzen erfahrener Bergsteiger höher schlagen. In 8 Etappen führt er durch die hochalpine Landschaft der Zillertaler Alpen und überwindet dabei stolze 7.644 Höhenmeter. Wir stellen euch die Tour im Detail vor.

Du kannst für alle Etappen des Berliner Höhenweges einen GPX Track downloaden. Klicke dafür in die Detailansicht der jeweiligen Etappe.


Etappe 1: Finkenberg - Gamshütte

Österreich, Finkenberg

Gamshütte

Hütte

Bewirtschaftet

Gamshütte - Ausblick

Österreich, Finkenberg

Gamshütte

Hütte

Bewirtschaftet

Aus Finkenberg im Zillertal führt die erste Etappe des Berliner Höhenwegs durch dichte Wälder bis knapp über die Baumgrenze zur Gamshütte (1.921 m).


Etappe 2: Gamshütte - Friesenberghaus

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Mit der zweiten Etappe bringt man zugleich die forderndste und längste Tour des Höhenwegs hinter sich. Fast durchgängig verläuft sie auf über 2.000 m Höhe. Von der Gamshütte geht es auf einem Steig über steile Grasflanken hinauf zur Grauen Platte und weiter durch Latschenwälder hindurch zur Pitzenalm (1.871 m). Schließlich wird das Friesenberghaus (2.498 m), die höchstgelegene Hütte entlang des Höhenwegs, erreicht.


Etappe 3: Friesenberghaus - Furtschaglhaus

Vom Friesenberghaus führt Etappe 3 über Blockgelände zur Olperer Hütte, ehe ein steiler Abstieg in den Talgrund genommen wird – nur um kurz darauf wieder steil bergan zum Furtschaglhaus (2.295 m) zu gelangen.


Etappe 4: Furtschaglhaus - Berliner Hütte

Über stark ausgesetzte und teils seilversicherte Steige führt Etappe 4 vom Furtschaglhaus auf den Gipfel des Schönbichler Horns, das mit 3.134 m den höchsten Punkt entlang des Höhenwegs darstellt. Über Geröll, Almen und Seitenmoränen erreicht man schließlich die festungsgleiche Berliner Hütte (2.044 m).


Etappe 5: Berliner Hütte - Greizer Hütte

Auch die Tour von der Berliner Hütte zur Greizer Hütte ist wieder gleichermaßen technisch wie konditionell anspruchsvoll. Auf steilen, teils versicherten Steigen durchschreitet man die Mörchenscharte (2.872 m), ehe es über Geröll und Wiesen hinab in den Floitengrund und wieder bergauf zur Greizer Hütte (2.227 m) geht.


Etappe 6: Greizer Hütte - Kasseler Hütte

Ein weiteres Mal geht es steil und teils seilversichert über Steige bis hinauf auf 2.700 m, wo die Lapenscharte überschritten wird. Der Talschluss des Stillupgrunds wird umwandert, ehe mit der Kasseler Hütte (2.177 m) das Ziel der sechsten Etappe erreicht ist.


Etappe 7: Kasseler Hütte - Karl-von-Edel-Hütte

Etappe 7 führt entlang steiler Hänge zum Samerkarjöchl, ehe nach der Querung eines Kars das Sammerschartl (2.392 m) in leichter Kletterei überschritten wird. Über Blockgelände geht es durch das Hasenkar zur Krummschnabelschneide und schließlich weiter über das Popbergnieder (2.448 m) zur Karl-von-Edel-Hütte (2.238 m).


Etappe 8: Karl-von-Edel-Hütte - Mayrhofen

Die letzte Etappe des Berliner Höhenwegs führt in zahlreichen Serpentinen über Almen und durch Wälder hindurch zurück ins Tal nach Mayrhofen.


Beste Jahreszeit

Der Berliner Höhenweg ist am besten von Juli bis September zu begehen. In diesem Zeitraum sind die Wege meist schneefrei, die Hütten bewirtschaftet und die Wetterbedingungen vergleichsweise stabil. Im Juni öffnen zwar viele Hütten, es können aber noch Altschneefelder liegen und die Wege gefährlicher oder sogar unpassierbar machen. Besonders empfehlenswert ist der Spätsommer (Ende August bis Mitte September), da es dann oft etwas ruhiger ist und die Temperaturen mitunter angenehmer sind.


Anforderungen und Schwierigkeit

Der Berliner Höhenweg ist eine teils hochalpine Mehrtagestour und richtet sich an erfahrene Bergwanderer. Technisch sind die meisten Abschnitte als "schwarz" und damit "schwer" klassifiziert: Es gibt schmale, teils ausgesetzte Steige, drahtseilversicherte Passagen und lange, konditionell fordernde Tagesetappen. Absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Kondition sind Voraussetzung.


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