Schwarzensteinhütte
Die Schwarzensteinhütte sieht nicht wie eine typische Berghütte aus. Trotzdem fühlt man sich in dem modernen Bau sofort wohl.Foto: Michael Pezzei, Bergwelten Magazin 03-2020
Die neue Schwarzensteinhütte auf 3.026 Meter Höhe wirkt, als sei sie in die Landschaft der Zillertaler Alpen hineingewachsen.Foto: Michael Pezzei, Bergwelten Magazin 03-2020
Die SchwarzensteinhütteFoto: Margit Ainhauser, SchwarzensteinhütteDie sonnige Gaststube der Schwarzensteinhütte.Foto: Margit Ainhauser, SchwarzensteinhütteRund um Geröll: Wer hier nach grünen Almwiesen sucht, wird keine finden. Dafür bekommt man felsige Schönheiten zu sehen.Foto: Margit Ainhauser, Schwarzensteinhütte
Wenn es Nacht wird auf der Schwarzensteinhütte.Foto: Margit Ainhauser, Schwarzensteinhütte
Aussicht auf die umliegenden Gipfel von der Schwarzensteinhütte.Foto: Anita Rigo
Weiß, grau und blau: Unter diesem Farbspektrum sticht die Schwarzensteinhütte heraus.Foto: Michael Pezzei, Bergwelten Magazin 03-2020
Hinter der großzügigen Fensterfront ragt gleich der Berg in die Höhe.Foto: Michael Pezzei, Bergwelten Magazin 03-2020
Die meisten Gäste steigen auf den Berg, der der Hütte den Namen gab: den Schwarzenstein.Foto: Michael Pezzei, Bergwelten Magazin 03-2020
Perfekt angepasst: Die Schwarzensteinhütte verschmilzt beinahe mit ihrer Umgebung.Foto: Michael Pezzei, Bergwelten Magazin 03-2020
Höhe
3.026m
Bedienung
Bewirtschaftet
Schlafzimmer
30 Betten
Matratzenlager
20 Schlafplätze
Beschreibung
So mühsam der Weg hinauf ist, so lohnend ist das Ziel. Die Schwarzensteinhütte (3.026 m), die höchstgelegene Hütte in den Südtiroler Zillertaler Alpen, bietet nämlich nicht nur einen gigantischen Ausblick (Großvenediger, Dreiherrenspitze, Rötspitze, Hochgall, Wildgall oder Monte Cristallo), sie ist auch Ausgangspunkt für unvergessliche Wanderungen, Klettertouren, Schneeschuhwanderungen und Skitouren. Die Firnhänge des Schwarzensteins, der Floitenspitzen und des Großen Löfflers enden quasi direkt vor der Hüttentür.
Sie wurde in den Jahren 2016 bis 2017 am ursprünglichen Ort abgerissen und etwas höher als vollständig neue Schutzhütte wieder errichtet.
Wanderern, die gerne von Hütte zu Hütte marschieren, seien drei mögliche Wege besonders ans Herz gelegt: der Übergang zur Greizerhütte im Floitental, die Überschreitung des Schwarzensteins zur Berliner Hütte und der Marsch über den einmalig schönen Stabeler Höhenweg zur Neves-Joch-Hütte.
Will man höher hinaus, so versprechen die Besteigungen des Schwarzenstein (3.368 m), des Großen Mörchners (3.270 m), der Westlichen Floitenspitze (3.195 m) sowie der Aufstieg auf den Großen Löffler (3.378 m) über das von gigantischen Spalten gekennzeichnete Floitenkees abenteuerliche Bergerlebnisse.
Öffnungszeiten
Homepage
Telefon
E-Mail
Betreiber/in
Margit Ainhauser
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Kürzester Weg zur Hütte
Mit dem Auto fährt man von Bruneck ins Ahrntal bis St. Johann und weiter zum Stallelerhof. Der Weg dorthin und zum Parkplatz bei der Jausenstation Stallila (1.472 m) ist gut beschildert. Von hier aus folgt man zu Fuß dem Forstweg bis hinauf zur Daimerhütte, einem Ausschank auf 1.862 m. Danach steigt man über Geröll und seilgesicherten Fels zu einer äußerst steil ansteigenden Felsverschneidung empor, weiter hinauf über Metallleitern und an Fixseilen und schließlich über Blockwerk zur Hütte.
Gehzeit: 4 h
Höhenmeter: 1.450 m
Alternative Routen
Von Luttach (4:30 h).
Leben auf der Hütte
Die erste Schwarzensteinhütte wurde bereits 1894 vom Deutschen Alpenverein der Sektion Leipzig erbaut und eröffnet. Nach dem Krieg 1919 ging die Hütte an Italien und 1921 an den Club Alpino Italiano über. Danach folgte eine sehr wechselvolle Geschichte, geprägt durch die Kriegsjahre. Hüttenwirt Günther Knapp führte die Hütte zuletzt über 40 Jahre lang, bis sie schließlich 2016 abgerissen und etwas weiter oben neu errichtet wurde. Die neue Hütte wird nun von Margit Ainhauser bewirtschaftet.
Die neue Hütte ist modern und technisch durchdacht. Der Grundriss stellt ein unregelmäßiges Sechseck dar. Die Energieversorgung wird über eine Photovoltaikanlage und entsprechendem Batteriespeicher sicher gestellt.
Den größten Luxus der Hütte stellt aber nach wie vor die grandiose Aussicht dar. Die großen Fensterfronten in der Stube sollen genau diesen Ausblick einfangen und stellen die Natur damit in den Mittelpunkt.
Gut zu wissen
Es wird gebeten, Reservierungen ausschließlich telefonisch durchzuführen. Waschräume mit Kaltwasser, Duschen mit Warmwasser gegen Münzeinwurf EUR 5.- vorhanden. Handtuchverleih EUR 5.-. Hüttenschlafsack ist Pflicht. Nur Barzahlung möglich.
Touren und Hütten in der Umgebung
Die nächstgelegene Hütte ist die Greizer Hütte in 2.227 m, die in 3:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Berliner Hütte (2.042 m, 5:30 h); Nevesjochhütte (2.419 m, 6 h).
Gipfelbesteigungen von der Schwarzensteinhütte (Auswahl): Schwarzensteiner Höhe (3.369 m, 1:30 h); Westliche Floitenspitze (3.195 m, 1:30 h); Großer Löffler (3.379 m, 3 – 4 h); Großer Mörchner (3.283 m, 1:30 h).
Anfahrt und Parken
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