Monte Rosa-Tour- Etappe 3: Vom Rifugio Margherita zur Punta Indren
Die Walliser Alpen präsentieren sich im besten Licht. Sonnenuntergang auf der Signalkuppe.Foto: Matthias Knaus
Am Gipfel der Parrotspitze (4.432 m). Es folgt ein Abstieg über einen schönen Firngrat.Foto: Matthias Knaus
Am letzten Viertausender der Tour – der Ludwigshöhe (4.341 m). Sie hält die technisch anspruchsvollsten Passagen bereit. Kann auch umgangen werden.Foto: Matthias Knaus

Eine Tour von
Beschreibung
Diese Bergtour ist bis auf wenige Teilabschnitte technisch einfach. Es dominieren weite Gletscher und hohe Gipfelziele. Die Tour sollte allerdings nicht unterschätzt werden. Bei schlechten Sichtverhältnissen ist die Orientierung auf den Gletschern schwierig. Auch müssen die erforderlichen Sicherheitsstandards angewendet werden, um in Eis und Fels sicher unterwegs zu sein.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
Rundtour
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Bergwelten Tipp
Frühzeitige Reservierung auf den Hütten (besonders in der Hauptsaison von Juli bis August) wird empfohlen.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung:
Angenehmer Abstieg in das oberste Becken des Grenzgletschers. Auf einer Höhe von ca. 4.300 m quert man nach Osten zum Colle Sesia (4.263 m). Die Signalkuppe sollte dabei großzügig umgangen werden (Gefahr durch Eisschlag). Die Überschreitung der Parrotspitze (4.432 m) verläuft größtenteils in Firn. Besonders der elegante Gipfelgrat bietet hohen Genuss. Im Abstieg zum Colle Ippolita (4.285 m) gilt es eine kurze Steilstufe zu meistern.
Eine letzte Herausforderung wartet an der Ludwigshöhe (4.341 m). Der kleine Gipfel mit Madonnenstatue wird nur über steiles Gelände (Firn/Eis bis 50°) erreicht. Nach ca. 50 Hm erreicht man den Gipfelgrat. Über diesen nach N zum Gipfel (einzelne Bohrhaken). Für den Abstieg wählt man entweder dieselbe Route oder man seilt über die vorhandenen Standplätze zum Fuss der Flanke ab.
Orographisch rechts führt der Weiterweg am Balmenhorn vorbei und mit großen Schritten erreicht man tiefere Gefilde im Bereich der Gnifettihütte. Der Übergang vom Lysgletscher zum kleinen Garstelegletscher vollzieht sich logisch und nach einem weiteren Abstieg über einen mäßig geneigten Hang ist die Mantovahütte (3.498 m) erreicht. Entlang eines markierten Weges, zum Schluss über die bereits bekannte Route am Indrengletscher erreicht man die Seilbahnstation an der Punta Indren.
Gut zu wissen:
Ohne Akklimatisierung ist die Tour nicht zu empfehlen. Besonders die Übernachtung auf dem Rifugio Margherita sollte gut geplant sein. Für die beschriebenen Normalwege reicht normale Hochtourenausrüstung.
Sicherheitshinweis
All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die
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Schweiz, Zermatt
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