Kremsmauer

Eine Tour von
Beschreibung
Anspruchsvolle Bergwanderung im Oberen Kremstal in Oberösterreich. Ausdauer und Trittsicherheit sind gefragt, wenn es von Steyrling südseitig auf die Kremsmauer (1.604 m) geht. Einige steile Passagen und zwei seilversicherte Stellen sind zu meistern.
Vom Gipfel mit Kreuz warten dafür herrliche Ausblicke auf Micheldorf, das Tote Gebirge und auf das Alpenvorland. Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg.
Beste Jahreszeit
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Bergwelten Tipp
Keine Einkehrmöglichkeit vorhanden, daher Jause und Getränke nicht vergessen.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Kremsmauer Gehzeit: Aufstieg 3:30 h (über den Westgrat 30 Min. länger). Abstieg 2:30 h. Ein Foto im Sensenschmiedemuseum von Micheldorf zeigt das obere Kremstal mit den Standorten der ehemaligen Sensenwerke, die sich einst wie eine Perlenkette entlang der Krems aneinander reihten. Aufgenommen wurde das Bild auf der „Pyramide", wie der 1.604 m hohe Hauptgipfel der Kremsmauer nach seinem trigonometrischen Vermessungspunkt heute noch genannt wird. Entsprechend eindrucksvoll ist auch die umgekehrte Sicht von unten nach oben: Die schroffen Felsabbrüche reizten schon die Topographen des 17. Jahrhunderts zu etwas übertriebenen Darstellungen, die die Kremsmauer als überhängende Felswoge zeigen.
Der Weg auf ihren Gipfel ist sehr eindrucksvoll, aber nicht ungefährlich: Unterhalb des Törls, eines 4 m hohen Felsloches zwischen den Steinflanken der Krems- und der Falkenmauer, liegt der harte Altschnee mitunter bis in den Sommer hinein, und dann helfen selbst die dort angebrachten Stahlsicherungen wenig. Einfacher ist der Aufstieg von Süden: Die Markierung 442 beginnt im Ort Steyrling und folgt der Forststraße in den Kaltauer Graben. Sollte die Steigung zu stark werden, kann man an die Holzknechte, die in halsbrecherischer Schlittenfahrt meterlange Stämme zu Tal bringen mussten, denken:
Die Steyrling war ein Zentrum der Forstwirtschaft, die die nimmersatten Hammerwerke an der Eisenstraße zu versorgen hatte. Auf der Kaltau, einem kleinen Wiesenboden am Fuße der immer noch recht hoch aufragenden Kremsmauer, ist der Straßenmarsch zu Ende. Reste alter Stollen erinnern hier noch an die einstige Bergwerkstätigkeit.
Der rechts abzweigende Steig führt zielstrebig dem Gipfel entgegen, teilt sich aber 300 Hm weiter oben: Die rechte Route zieht ein Stück unter den felsgesprenkelten Steilhängen dahin und wendet sich dann beherzt dem Gipfel zu; zwei gesicherte Passagen, Schutt und Felstürmchen geben dem Anstieg die richtige Würze.
Der linke Steig leitet Wanderer steil, aber ohne besondere Felshindernisse zum Törl, das durchaus als eigenständiges Wanderziel zu empfehlen ist. Kurz davor weist rechts eine Tafel „Nur für Geübte" auf den unmarkierten Zustieg zum Westgrat der Kremsmauer: Die Warnung sollte man ernst nehmen, denn bald steht man auf der scharfen Schneide, die sich insgesamt 8 km weit vom Kalksteinbruch über dem Klauser Stausee bis zu den Zuflüssen des Almtals hinzieht. Wohin zuerst schauen?
Links in die Tiefe, zur Krems, die 1 km weiter unten entspringt? Nach hinten zum Voralpen-Matterhorn der Falkenmauer, das sich direkt vor dem ferneren Traunstein aufbaut? Oder doch besser nach vorne, wo man nun eine halbe Stunde lang über mehrere luftige Erhebungen zum hohen Gipfelkreuz klettert? Der Abstieg erfolgt jedenfalls auf dem gesicherten Gipfelweg und der Forststraße nach Steyrling.
Anfahrt und Parken
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