Von Evolène nach Arolla

Eine Tour von
Beschreibung
Bis in den innersten Winkel des Val d’Hérens: Es gibt selbst im Wallis nur wenige Ortschaften, die auf einer Nahdistanz ein vergleichbar alpines Flair besitzen wie Arolla. Auf 2.000 Metern liegt es natürlich schon sehr hoch. Eingerahmt wird Arolla von charismatischen Dreitausendern wie dem Mont Collon, dem Pigne d’Arolla oder der Aiguille de la Tsa.
Eine Wanderung von Evolène bis in den Talschluss kann eine höchst beglückende Angelegenheit sein, wobei man sich mit Vorteil an die vormittags sonnenverwöhnte westliche Talflanke begibt. Dort warten zahlreiche liebreizende Flecken, zunächst inmitten gebietstypischer Maiensäße und Alpareale und im weiteren Verlauf dann speziell am zauberhaften Lac Bleu. Der Bergsee ist auch ein beliebtes Ziel einer Kurzwanderung.
Beste Jahreszeit

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Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem Buch „Höhenwege im Wallis: 40 großartige Panoramatouren für 1 bis 2 Tage“ von Mark Zahel, erschienen im Bergverlag Rother.
Eine Einkehr bietet sich nur an den Orten am Anfang und am Ende der Wanderung an.
Der Weg von Evolène nach Arolla nimmt immerhin sechs Stunden und damit einen vollen Tagesmarsch in Anspruch. Gekoppelt mit einer weiteren Wanderung ließe sich somit das gesamte Val d’Hérens von Norden her bis in den innersten Winkel kennenlernen. Dahinter regieren nur noch Fels und Eis – was für eine Kulisse!
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Über La Cretta und La Coûta
In Evolène, 1.371 m, orientiert man sich zunächst zur Brücke über den Fluss La Borgne, der bei P. 1346 überschritten wird. Anschließend ein Stück über Wiesenterrain und dann längere Zeit im Wald (Jeur Derrey) schräg bergauf. Man kommt zum hübschen Weiler La Giette, 1.770 m, kreuzt den Graben Le Gavil und steuert oberhalb die Mayens de la Cretta, 1.895 m, an.
Während gegenüber die Kette der Dent Blanche beeindruckt, wandert man durch eine abwechslungsreiche Landschaft von Waldparzellen, Bergwiesen und eingestreuten Maiensäßen. Bei P. 2092 stößt man auf ein Alpsträßchen, passiert das große Gebäude von Les Chottes des Etoiles, 2.192 m, und geht in den Mattenhängen zwischen La Cretta und La Coûta zwei Tobel aus. Der südliche, vom Torrent de la Maresse gebildete markiert bei P. 2281 den höchsten Punkt der Tour. Dahinter senkt sich der Weg Richtung Les Faches wieder ab und zieht im weiteren Verlauf mehr oder weniger hangparallel und im Detail ein wenig verschlungen entlang der Waldgrenze.
Am Lac Bleu vorbei nach Arolla
Es gilt nun stets Grundrichtung Süd. Oberhalb von La Gouille, einem Weiler in der Talsohle, hält man sich rechts aufwärts und steuert über den pittoresken Maiensäß Louché, 2.065 m, den Lac Bleu, 2.092 m, an. Hier am idyllischen Ufer zu rasten, wird zweifellos großes Vergnügen bereiten.
Anschließend geht es kurz abwärts zur nächsten Bachbrücke (P. 2047) und zu einer Gabelung, wo man sich durchaus die viel ansprechendere und sinnvollere Variante „difficile“ zutrauen darf. Man bleibt damit in der steilen, licht bewaldeten Berglehne, wandert in fortwährendem Auf und Ab über Stock und Stein und passiert das Alpgebiet von Pra Gra ein Stück weit unterhalb.
Schließlich in leichtem Gefälle auf einer Straße bis ins Zentrum von Arolla, 2.006 m, wo auch das Postauto hält.
Anfahrt und Parken
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Schweiz, Zermatt
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