Höchstein und Voisthaler Hütte
Von der Voisthaler Hütte steigen wir über das Franzosenkreuz hinab nach Seewiesen. Dabei genießen wir den schönen Blick ins Seetal.Foto: Martin Moser, Bergverlag Rother GmbH
FölzsattelFoto: Martin Moser, Bergverlag Rother GmbH
Auf dem Weg von der Voisthaler Hütte hinab nach Seewiesen kommen wir am Franzosenkreuz vorbei.Foto: Martin Moser, Bergverlag Rother GmbH
Über eine Latschengasse gelangen wir auf den Gipfel des Höchsteins.Foto: Martin Moser, Bergverlag Rother GmbH
Die Hackenalm am Wegrand wird vor Ort auch als Hakenalm bezeichnet.Foto: Martin Moser, Bergverlag Rother GmbH
Ab dem Kampl werden wir mit einem imposanten Blick auf die Hochschwab-Südwand belohnt.Foto: Martin Moser, Bergverlag Rother GmbH
Edelweiß voraus am Höchstein.Foto: Martin Moser, Bergverlag Rother GmbH
Auf dem Weg vom Höchstein in Richtung Kampl, über den Zlackensattel, kommen wir an einer Unterstandstütte vorbei.Foto: Martin Moser, Bergverlag Rother GmbH

Eine Tour von
Beschreibung
Wunderschöne, einsame und lange Rundwanderung im Hochschwabmassiv auf den 1.741 m hohen Höchstein. Grandiose Weitsichten und Edelweiss direkt am Weg machen die Tour besonders attraktiv. Außerdem kann man in der Voisthaler Hütte einkehren, bevor man wieder ins Tal absteigt. Für die gesamte Runde von 19,6 km und 1.219 Hm sollte man rund 7,5 h Gehzeit einplanen. Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle Seewiesen am Hochschwab Dullwitz.
Beste Jahreszeit
Aussichtsreich
Einkehrmöglichkeit
Flora
Mit Öffis erreichbar
Rundtour

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Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem Guide Hochschwab – der komplette Guide ist erhältlich in der Rother Touren App für Android und für iPhone.
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Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Aufstieg
Wir kehren der Bushaltestelle Seewiesen unsere Rucksäcke zu und beschreiten mit Blick auf die Aflenzer Staritzen und Feistringstein den Wiesenweg, der links von der B 20 abzweigt. Über den Seebach hinweg, wandern wir geradeaus, begleitet von der Wegnummer 863, über Waldwege zur Hackenalm, vor Ort auch als Hakenalm bezeichnet. Vorbei an den Almhütten, steigen wir alsbald durch schattigen Buchenwald zum Hackentörl, 1.291 m, hoch.
Wir halten uns rechts und folgen dem Weg in Richtung Zlackensattel (Nr. 865), der uns unterhalb des Feistringsteins langsam westwärts führt. Derweil bestaunen wir halb links von uns die sich aufbäumenden Felsgebilde unterhalb des Höchsteins. Noch vor dem eigentlichen Zlackensattel halten wir uns an die linke Wegführung, begehen eine Latschengasse und landen auf einer mit Edelweiß übersäten Wiese. Das kleine Gipfelkreuz des Höchsteins ist nur mehr ein paar Schritte entfernt, die Schatulle mit dem Gipfelbuch ist am Felsen einige Meter vor dem Kreuz montiert. Der Blick auf die umliegenden Berge fällt fantastisch aus.
Abstieg
Weiter geht’s über die Wiese leicht aufwärts zu einem querenden Wanderweg, der vom Schönleitenhaus und Endriegel herführt. Rechts folgen wir dem Pfad leicht abwärts zum Zlackensattel und steigen sogleich am Gegenhang wieder bergauf. Vom Zlackensattel ausgehend haben wir zusätzlich die Möglichkeit, den etwas schwieriger zu besteigenden Großen Feistringstein zu erklimmen (siehe Variante).
Vorbei an einer Unterstandshütte beschreiten wir das Gebiet der Mitteralm. Ausgetrampelte Pfade und Stangenmarkierungen führen uns über die Hochfläche hinweg und mit einem Schlenker über den Kampl, ehe sich langsam die Hochschwab-Südwand imposant vor uns aufbaut. Beinahe noch spektakulärer fällt der Blick aus, wenn wir die Geländekante überwinden und sich ein weites Wiesen- und Felsenmeer vor uns ausbreitet.
Stangenmarkierungen leiten uns durch das von Dolinen durchsetzte Gelände, wir blicken ins Seetal und in die Fölz und landen stetig absteigend am Fölzsattel. Der gut markierte Ochsensteig führt auf teils schmalen Pfaden nordseitig der Edelspitze zur weithin sichtbaren Voisthaler Hütte. Von hier steigen wir über das Franzosenkreuz wieder hinab nach Seewiesen.
Anforderungen
Unschwierige und markierte Wege auf den Höchstein. Übergang zum Fölzsattel meist mit Stangen markiert, Weg gut sichtbar. Teils schmale Felswege am Ochsensteig zur Voisthaler Hütte, aber nicht ausgesetzt.
Einkehr
Voisthaler Hütte. Alpengasthof Schuster, 1.001 m; ca. 15 Min. vom Ausgangspunkt entfernt, ganzjährig bewirtschaftet (Ruhetag – Mo, Di).
Variante
Klettersteig auf den aussichtsreichen Großen Feistringstein, 1.836 m – Vom Zlackensattel rechts Markierungen zum ausgesetzten Klettersteig (Schwierigkeit B) folgen, Klettersteigset und Helm empfohlen.
Hinweis
Augen offen halten am Übergang zum Höchstein und retour, damit kein Edelweiß zusammengetreten wird.
Gut zu wissen
Der Höchstein ist zwar in geografischer Hinsicht nicht unbedingt das höchste der Gefühle. Dennoch machen der kleine felsige Gipfelaufbau und die prächtige Ausbreitung des Edelweiß in unmittelbarer Nähe diesen oft unbeachteten Gipfel zu einem wahren Augenschmaus. Für alpinsportliche Gemüter lohnt sich ein Ausflug auf den Großen Feistringstein, ehe der sehenswerte Übergang über die Mitteralm zur Voisthaler Hütte wieder für felsige Ausblicke in Form der Hochschwab-Südwand sorgt.
Anfahrt und Parken
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