Starkenburger Hütte bis Franz-Senn-Hütte

Eine Tour von
Beschreibung
Herrliche Höhenroute über dem Stubaier Oberbergtal: Diese fantastische Hüttenverbindung zieht sich über nicht weniger als 15 Kilometer hoch am Hang entlang und ist stets mit einer hindernisfreien Aussicht garniert. Währenddessen rücken die Alpeiner Berge sukzessive in den Mittelpunkt der Szenerie.
Wir tangieren unterwegs das Seejöchl (mit der geologischen Trennlinie zwischen Kalk und Kristallingestein) sowie das Sendersjöchl, kommen an der einfach bewirtschafteten Seducker Hochalm vorbei und durchmessen die Viller Grube, bevor uns das Alpeiner Hochtal mit der legendären Franz-Senn-Hütte empfängt.
Spätestens auf dieser zweiten Etappe wird uns das Erlebnis „Stubaier Höhenweg" also voll in seine Fesseln nehmen und neugierig darauf machen, was uns im Laufe der Woche noch alles erwartet.
Insgesamt eine äußerst lohnende Tour im Stubaital in Tirol.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit

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Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem Buch „Trekking im Stubai. Sellrainer Hüttenrunde · Stubaier Höhenweg · Gschnitzer Talschlussrunde" von Mark Zahel, erschienen im Bergverlag Rother.
Für einen kleinen Gipfelabstecher bietet sich in erster Linie der Gamskogel, 2.659 m, an, der aus dem Seejöchl in 30 Min. über den Ostrücken bestiegen werden kann. Die ebenfalls markierte Route auf die wuchtige Schlicker Seespitze, 2.804 m, gegenüber bietet hingegen recht brüchiges und schuttreiches Kalkgestein (Stellen I) und erfordert etwas mehr Einsatz; vom Sattel knapp 1.00 Std.
Einkehren kann man in der Starkenburger Hütte, der Seducker Hochalm sowie der Franz-Senn-Hütte.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Aufstieg
Von der Starkenburger Hütte steigen wir nordwärts in den Flanken des Burgstalls an, halten uns dann links und passieren den Berg über zwei markante Rippen auf der Westseite. Durch schuttreiche Hänge quert man knapp unter dem Schlicker Schartl, 2.456 m, entlang und peilt das am Fuß der Schlicker Seespitze eingelagerte Seejöchl, 2.518 m, an.
Die Seeaugen in der nahen Hangmulde setzen einen reizvollen Akzent. Das Seejöchl vermittelt mit dem Franz-Senn-Weg übrigens auch den Übergang zur Adolf-Pichler-Hütte. Wir bleiben allerdings diesseits und queren – jetzt im Urgestein – durch die Südostflanken von Gamskogel und Steinkogel, ehe man zwischendurch sogar noch mal die Kammhöhe berührt (mit dem höchsten Punkt der Strecke auf ca. 2.560 m).
Abstieg
Zum Sendersjöchl, 2.477 m, ist dann wieder etwas Abstieg erforderlich. Von dort abermals südseitig mit einigen Kehren abwärts. In den Steilschrofen der Roten Wand gilt es sich besonders konzentriert fortzubewegen (allfällige Steinschlaggefahr); einige ausgesetzte Stellen sind versichert.
Nach dem deutlichen Abstieg hält die Route mit nur wenig Auf und Ab über längere Zeit die Höhe. Wir müssen dabei etliche Hangeinbuchtungen ausgehen und gelangen dann sanft hinab zur Seducker Hochalm, 2.249 m, die während der Almsaison ein einfaches Jausenangebot bereithält.
Die letzten zwei Stunden bewegt man sich nahezu hangparallel zwischen 2.200 und 2.300 Meter Höhe und quert dabei weiterhin recht steile grasige oder schrofige Flanken.
Zwischendrin ist der markante Trichter der Viller Grube eingelagert. Mit diversen Bachrinnen, eventuell auch abrutschgefährdeten Stellen, auf jeden Fall aber ganz schön abschüssigem Gelände erfordert auch dieser Teil Aufmerksamkeit.
Um ein ausgesetztes Eck (nochmals Sicherungen) leiten wir den Schlussteil der Traverse ein, wo die Routen zum Horntaler Joch und zur Rinnenspitze abzweigen – Zweitgenannte schon im Nahbereich der Franz-Senn-Hütte. Hinter einem Gerinne über eine letzte gesicherte Stelle, läuft der Franz-Senn-Weg in leichtem Gefälle zum Alpeiner Bach und dem stattlichen Schutzhaus aus.
Anfahrt und Parken
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