Über das Festjoch auf den Gipfel des Dom (4.545 m)

Hochtour: Auf den Dom

Tourentipps
1 Min.
05.08.2020

Foto: Nico Schaerer

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von Robert Maruna

Mit seinen 4.545 Metern ist er nicht nur der höchste Berg, der komplett auf Schweizer Boden steht. Er ist auch einer, den man sich vom Tal weg erarbeiten muss, der aber jeden Meter und Schweisstropfen wert ist. Wir stellen euch die Besteigung des Doms im Detail vor.

Die Tour

Jede Dombesteigung beginnt am ersten Tag mit dem Hüttenzustieg zur Domhütte und führt am nächsten Morgen über den technisch einfachen Normalweg auf den Gipfel. 


Tag 1: Aufstieg zur Domhütte

Mal stellt sich der Aufstieg als Wanderung über Wiesen und durch malerische Wälder dar, mal findet man sich in anregendem Klettergelände in hochalpiner Gebirgslandschaft wieder. Und wer Glück hat, kann dazu noch Steinböcke, Murmeltiere und Schneehühner beobachten.

Die Tour im Detail


Tag 2: Gipfelanstieg über den Normalweg

Von der Domhütte führt der Weg zunächst gegen Osten den Berg hinauf, nach einer guten Stunde trifft man auf den Festigletscher. Rund 200 Höhenmeter unterhalb des Festijochs kommt es zu einer kurzen Kletterei im Schwierigkeitsgrad II.

Das Festijoch wird gegen Osten überquert und die Tour führt weiter abwärts über den Hohberggletscher, um große Gletscherabbrüche weiträumig zu meiden (Vorsicht Spalten!). In sicherem Abstand auf rund 3.950 m dreht man nach rechts gegen die Nordflanke und steigt stetig steil aufwärts bis zum Gipfel des Dom (4.545 m). 

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