Auf dem Weg zur Durier Hütte in der Mont Blanc Gruppe.

Auf 5 legendäre 4.000er in den Alpen

Tourentipps
2 Min.
09.09.2024

Foto: Julius Hirtzberger

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Gipfel jenseits der 4.000-Meter-Marke üben seit jeher eine Faszination auf uns aus – viele von ihnen sind weit über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt. Diese fünf Touren zählen zu den schönsten Hochtouren der Alpen.

Möchte man einen Viertausender in den Alpen besteigen, muss man in das Herz des Gebirgszugs – nach Italien, Frankreich oder in die Schweiz – reisen. Der östlichste von ihnen eröffnet auch gleich unsere Liste:


1. Piz Bernina (4.049 m)

Schweiz / Graubünden / Berninagruppe

Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender in den Ostalpen. Besonders der Biancograt steht auf der Wunschliste vieler ambitionierter Bergsteigerinnen und Alpinisten. Der eine oder die andere bezeichnen ihn sogar als die schönste Firngrat-Tour im ganzen Alpenraum. Zurecht – wobei sich auch der Normalweg über den Spallagrat sehen lassen kann.

Der Biancograt mit Abstieg über den Spallagrat lässt sich übrigens perfekt mit einer weiteren Übernachtung auf der Marco e Rosa Hütte (3.609 m) und der Überschreitung des Piz Palüs (3.900 m) kombinieren. Daraus ergibt sich eine dreitägige Durchquerung der Berninagruppe, die zu den schönsten Hochtouren im gesamten Alpenraum zählt.

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2. Dufourspitze (4.634 m)

Schweiz / Wallis / Walliser Alpen

Sie ist der höchste Berg der Schweiz und damit des gesamten deutschen Sprachraums. Eingebettet in die imposante Gletscherwelt der Walliser Alpen zählt die konditionell extrem fordernde Hochtour zu den ganz großen Klassikern der Schweiz.

Um sich bestmöglich für die Dufourspitze zu akklimatisieren, empfiehlt sich als Vorbereitung die berühmte Spaghetti-Runde. Bei dieser Durchquerung des Monte-Rosa-Massivs besteigt man in fünf Tagen – je nach Variante –  bis zu elf Viertausender. Sie endet bei der Monte-Rosa-Hütte (2.883 m), dem Stützpunkt für die Besteigung der Dufourspitze.

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Spaghetti-Tour light: Fünf Viertausender in fünf Tagen

Diese Berghochtour der Superlative inmitten der Walliser Alpen hat nicht nur fünf Viertausender in fünf Tagen, sondern auch eine Übernachtung auf der höchsten Schutzhütte der Alpen zu bieten.

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2 Min.


3. Jungfrau (4.158 m)

Schweiz / Bern / Berner Alpen

Das Dreigestirn Eiger-Mönch-Jungfrau zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Berggruppen der Welt. Während der Eiger (3.967 m) mit seiner epischen Nordwand „nur“ an der 4.000-Meter-Marke kratzt, überragt die Jungfrau sie um stolze 158 Meter. Die Aussicht vom dritthöchsten Gipfel der Berner Alpen ist einfach fantastisch.

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Dank Jungfraubahn, die einen bequem durch den Eiger zum Jungfraujoch (3.454 m) befördert, kann man den Gipfel an einem Tag besteigen. Vom höchstgelegenen Bahnhof Europas ist es nur ein Katzensprung zur Mönchsjochhütte (3.650 m), dem Startpunkt des oben beschriebenen Normalweges.


4. Mont Blanc (4.810 m)

Frankreich & Italien / Mont-Blanc-Gruppe

In einer Liste mit legendären Viertausendern darf der höchste Berg der Alpen natürlich nicht fehlen. Mit etwas mehr als 4.800 Metern ist der Mont Blanc Sehnsuchtsziel vieler Alpinistinnen und Bergsteiger. Auf seinen Gipfel führen unterschiedlich komplexe Routen – eine konditionelle Herausforderung ist der Gipfeltag aber allemal. Dafür wird man mit einer fabelhaften Rundumsicht belohnt – und dem Wissen, einen der Seven Summits (zumindest nach einer der zwei gängigen Auffassungen) bestiegen zu haben.


5. Matterhorn (4.478 m)

Schweiz & Italien / Walliser Alpen

Wahrscheinlich muss man den Toblerone-Berg nicht extra vorstellen. Die formschöne Felspyramide zählt zu den berühmtesten Bergen der Welt. So schön das Matterhorn ist, so schwierig ist es auch, den Gipfel zu erreichen. Für den Normalweg, den Hörnligrat, muss man Kletterkenntnisse im oberen dritten Grat mitbringen. Durch die lange und ausgesetzte Kletterei zählt der Nordostgrat zu den schwierigsten Normalwege auf einen europäischen Viertausender – was das Matterhorn nur noch besonderer macht.


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